Kürbis

Der italienische Begriff „zucca“ (Kürbis) leitet sich von „cocutia“ (Kopf) ab und wurde dann in „cocuzza“, „cozuccae“, schlussendlich aber in „zucca“ verwandelt. Der Kürbis stammt aus Zentralamerika und die ältesten Samen, die man in Mexiko fand, stammen aus den Jahren 7000-6000 v. Chr. In Nordamerika ist der Kürbis das Grundnahrungsmittel der Ernährung der Indianer und wurde schon sehr früh nach der Entdeckung Amerikas gemeinsam mit anderem Gemüse exportiert.
Der Kürbis gehört zur großen Familie der Kürbisgewächse, die sich durch eine reiche Vielfalt von Formen und Farben auszeichnet. Die meistbekannten Arten sind die Cucurbita maxima (süße Riesen-Kürbis) und die Cucurbita moschata (Moschus-Kürbis), die sich wesentlich von der Cucurbita pepo, der die Zucchini angehört,(Gartenkürbis) unterscheiden.
Der Kürbis hat unzählige Nähreigenschaften: Einen niederen Kaloriengehalt und einen hohen Anteil an Carotinoiden sowie an wasserlöslichen Ballaststoffen (Pektine), die eine reguläre Darmtätigkeit bewirken, indem sie entzündungshemmend und als Schutzmittel der Schleimhaut auftreten. Außerdem ist der Kürbis reich an Mineralstoffen, unter anderen an Phosphor, Eisen, Magnesium und Kalium; außerdem enthält er Vitamin C und Vitamine der B-Gruppe.
 
Der Kürbis hat sogar etwas mit dem Schwein gemeinsam: Man kann alles verwenden, auch die Samen, die nicht nur sehr gut schmecken und somit eine leckere Jause darstellen, sondern auch beachtliche Mengen an Eisen und an ungesättigten Fetten besitzen sowie als Wurmmittel eingesetzt werden können. Die Schale des Kürbis, ohne ihre wachsartige Schicht, ist reich an Vitamin K und Calcium und ist außerdem gut und schmackhaft.


El­‐Adawy TA, Taha KM.Characteristics and composition of watermelon, pumpkin, and paprika seed oils and flours.J Agric Food Chem. 2001 Mar;49(3):1253­‐9.

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